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Kontinuität für Stormarn

29. August 2009 372 views Keine Kommentare PDF Drucken Drucken

Die Kommunalwahl ist vorbei, die Plakate sind aus den Straßen verschwunden. Alle Parteien haben das Wahlergebnis für sich bewertet, die meisten haben sich zum Sieger erklärt. Nächste Woche wird der Kreistag in seiner ersten Sitzung die personellen Entscheidungen treffen, die derzeit in vielen Gesprächen vorbereitet werden.

Obwohl so wenig Wähler wie nie diesen Kreistag gewählt haben, gibt es ebenfalls so viele Kreistagsabgeordnete wie noch nie. Die CDU hat ihre absolute Mehrheit verloren, aber 28 Wahlkreise gewonnen. Dafür bedanken wir uns bei allen Wählerinnen und Wählern. Die Ausgleichsmandate für die vier anderen Fraktionen verursachen ‚Anbaunotwendigkeiten’ im Kreistag. Auch wenn dieses den Kreistag deutlich teurer macht: es ist das Ergebnis der vom Wähler getroffenen Entscheidung.

Was bedeutet dies für die inhaltliche Arbeit in den nächsten fünf Jahren? Als stärkste Fraktion wollen wir die Erfolge der letzten Jahre fortsetzen. Insbesondere setzen wir auf eine Fortsetzung der Konsolidierung der Kreisfinanzen. Wir haben keine teuren Wahlversprechen gemacht, weil wir wissen, dass diese nicht finanzierbar sind. Der neue Kreistag muss alles tun, um den wirtschaftlichen Aufschwung möglichst lange fortzusetzen.

Neben der Konsolidierung stehen wichtige Fragen auf der Tagesordnung: Die Zusammenarbeit mit den Nachbarkreisen muss intensiviert werden, die Arge erhält eine neue Struktur.

Wir laden alle Fraktionen und insbesondere alle neuen Kollegen im Kreistag ein, mit uns den erfolgreichen Kurs fortzusetzen. Dabei geht es nicht nur um Inhalte, sondern auch um den Stil der Arbeit im Kreistag. Pragmatische Entscheidungen statt Ideologie, Ringen um Kompromisse statt Showkämpfe – so soll nach unserer Meinung weitergearbeitet werden.

Die neue Aufstellung des Kreistags ist derzeit auch für viele von uns Abgeordneten nur die zweitwichtigste Sache. Statt schwarz, rot, grün und gelb fiebern wir alle heute mit schwarz rot gold. Politisch sind wir alle für ein friedliches Europa – aber im Fussball gilt es heute Wien zu erorbern. Daumen drücken!

Dieser Gastkommentar ist am 13.06.2008 im Stormarner Tagesblatt erschienen.

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